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Posts Tagged ‘realität’

Mal wieder ein Eintrag seit Sonntag überfällig..
Ich bekam Post am Wochenende:

Transkription:

Kaixo!
Wunderschön hier, wirklich. Leider kaum Zeit, mir alles anzusehen.
Die Exkursion hält mich in Atem. Aber irgendwann komme ich als Touristin zurück. Be-schlossene Sache. Bist Du dabei?
Viele Grüße an von Balthasar, Habe ihm schon seine geliebten Angulas [Angulos?] besorgt.
Bis bald, Bea

Da ich meinen Freundeskreis recht gut überschauen kann, war mir relativ schnell klar, dass die Karte bei mir sicherlich an die falsche Adresse gegangen ist. Bis mir dieses ARG eingefallen ist, bei dem ich mich vor einer Weile angemeldet hatte.
Ein halbes Google später, habe ich dann auch die passenden Referenzen in anderen Blogs gefunden:
http://merzmensch.blogspot.com/2011/02/lederbeutel-und-nun-auch-postkarten.html
http://www.caromite.de/allgemein/mysteriose-postkarte/
http://www.darkelysium.com/index.php?/archives/490-Postkarte-von-Bea-und-Balthasar-aus-dem-Baskenland.html

Auffällig an meiner Karte, soweit ich es richtig sehe:
Keine durchgestrichenen Passagen.
Kein Poststempel.

Ich bleibe gespannt.

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Ich hatte gerade wieder einen dieser vagen Realisationsmomente, die mir gelegentlich im Alltag begegnen. Ich höre meinen Gedanken zu, wie sie in ihrer typischen Mustern und Bahnen dahinkreisen und auf einmal fällt mir auf, dass sich das Gedachte gar nicht mit den wirklichen Umständen deckt.
Besonders bei festgefahrenen Denk- und Redensarten (oft mit Tendenz Sarkasmus / Ironie) stolpere ich dabei desöfteren. Ich war gerade wieder dabei die Produktupdateanfrage eines größeren Softwarekonzerns durchzuwinken. Die Sorte von Handgriff, die für mich, der den Computer und die Virtualität als eine Erweiterung seines Körpers und Geistes ansieht, so verdammt natürlich ist; doch gleichzeitig so unheimlich verbissen.
„Klar Adobe, sicher darfst du updaten. Oh natürlich lese ich mal eben deine AGBs, so wie bei jedem Update, denn ich habe ja eine Stunde Zeit dafür. Aber mach‘ dir keine Hoffnungen. Du kannst dich um meine Seele mit Microsoft, Facebook und Blizzard prügeln. Ich hab‘ gehört, die haben einen echt dreckigen Kampfstil drauf. Der Secret Boss ist übrigens Google, also geh besser schonmal grinden. Oh? Mein Erstgeborenes? Aber mal langsam, da musst du dich weiter hinten anstellen. Kann ich dich für Nummer Vier eintragen.“
Ich lache gerne unter Freunden über diese Floskeln. Es ist die ironische Übertreibung unseres Alltags. Und da ist es mir aufgegangen wie verflixte Schnürsenkel: diese maßlose Übertreibung ist eine Lüge.
Okay. Natürlich ist es eine Übertreibung. Sie ist auch nicht faktisch „wahr“. Immer, wenn jemand sagt „Hier bricht gleich die Hölle los“ oder „Das sind Dämonen, denen darfst du nicht trauen“ und all die anderen dezent christlich angehauchten Metaphern, ist es nicht wörtlich gemeint. Es will sagen: Sache xy ist böse; falsch; schlecht. Diese Redensarten sind zudem erstaunlich beliebt im Bezug auf heutige Megakonzerne im digitalen Sektor. Ich lasse mal offen stehen, woher diese Assoziationen kommen. (Wiegt Mark Zuckerberg eigentlich mehr oder weniger als eine Ente?)
Es ist auch jedem selbsterklärend klar, was die Kommunikationsbotschaft solcher Aussagen ist, wenn er den Code halbwegs versteht und vom Kontext auch nur den blassesten Schimmer hat. Ob es nun um besagte AGBs geht oder um die Erfassung meiner Person als Datensatz durch Facebook und Google. Numeratiblahblah. Die ganze Privatheit vs. Öffentlichkeit – Debatte.
Doch in diesem Fall – denke ich – stelle ich mir (und stellt ihr euch, falls auch euch ähnliches schon einmal durch den Kopf ging) selbst ein Bein und meine Wahrnehmung der Realität, mein Begriffsbewusstsein, legt sich auf die Fresse.
Womöglich ist Michael Seemann / mspro, dessen Blogeinträge zu einem neuen Bewusstein (und neuen Begriffen) gegenüber der Digitalität, die Initialzündung zu diesem schmalspurigen Gedankenfunken gewesen. (Sollte besagter Herr de facto völlig andere Ansichten und ich ihn missverstanden haben, bitte ich um Entschuldigung.)
Der Vergleich, große Konzerne als das höllische Böse abzubilden, hinkt (vielleicht. ein bisschen.) Und die Referenz auf den Seelenhandel kann, in meinem Augen, kaum laufen. Lasst mich analytisch ausbreiten, weshalb:
Der Seelenhandel mit einer übernatürlichen Macht ist ein Bild, das von zwei Aspekten getragen wird: Der Aufgabe des innersten Selbst – zum Tausch gegen einen Preis von ungeheurem Wert. Einer mit gegebenen Mitteln nicht erreichbaren Sache. Shaymin zum Beispiel.
Ob ein Apple Produkt, Software von Adobe oder Microsoft oder auch die Erlaubnis StarCraft2 spielen zu dürfen, solche Sachen von Wert sind, lasse ich einmal offen. Es fühlt sich vage so an als würde ich fragen, ob der Bademeister, der mich nicht in sein Schwimmbad lässt, weil ich mich nicht an seine Hausordnung halte, mich verdursten lassen will. Aber eigentlich würde auch das zum Diskussionspunkt taugen.
Entscheidend aber für mich: Wenn ich sage oder denke, sei es auch nur aus Gewohnheit, dass diese Konzerne meine Seele – was mich zu mir selbst macht – wollen, belügen ich mich dann nicht selbst? Beschönige ich den Ablauf des Handels nicht ganz gewaltig zu meinen Gunsten? Das Schachern um die Seele mit einem bösen Geist ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Das wissen wir von Goethe geschädigten Deutschen mehr als jeder andere (und vielleicht deshalb sind wir so affin für diese Wortwendung.)
Es ist nichts Persönliches an meinem Datensatz. Dem Handel von Softwarenutzungserlaubnis für Observations- und Erfassungsrechte. Es ist eine Menge von Informationen, die meine Person betreffen, aber es bin nicht ich selbst, der dabei eine Rolle spielt. Wichtig ist meine statistische Erfassung in einem Gesamtbild. Ich bin in dieser Ökonomie allein kein (ausschlaggebender) Mensch, sondern winzig klein.
Wenn ich glaube, meine Seele an den Teufel zu verkaufen bei diesen Klicks und Häkchen und Ok-Buttons, dann sonne ich mich wirklich in einem rosigen Licht. Es stimmt im Verhältnis zum eigentlichen Bild noch die Befürchtung, dass der Handel nicht lohnt und nach hinten losgehen wird. Aber womöglich sollte ich das nächste Mal, wenn ich meinen individuellen Wert für diese Informationsmaschinerie so derart beschönige, genau nachdenken, ob es nicht nur eine Redensart, sondern auch ein Trost ist.
Es mag ein banaler Gedanke sein. Aber auf der Suche nach Begriffen für die Gesellschaft (und das Individuum darin), welche die Realität des digitalen Zeitalters verkraften und erfassen können, wären solche Perspektivenwechsel nur ein kleiner Schritt. Doch ich denke, dass frisches Bewusstsein für eine Situation nicht mit den Monumentaldefinitionen anfängt – sondern dort, wo wir im Alltag denken und reden.

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Ich bin anfangs der letzten Semesterferien eher zufällig auf Faerytale Online gestoßen. Worden. Selbstständig entdecke ich für gewöhnlich keine alternativen Rollenspielsysteme, die sich virtuell abspielen. Catten brachte mich darauf, als ich verlauten ließ, es verlange mir nach geschriebenem Rollenspiel. Nun, ein halbes Jahr später habe ich meine Accounts in „FTO“ weitervererbt und ziehe weiter; bilde mir dabei ein weinendes Auge ein.
Faerytale Online also. Ich will mich nicht zu tief in die Theorie und Begrifflichkeiten vergraben, denn dazu reicht mein Wissen und Vokabular über diese spezielle Sorte von Onlinerollenspiel bei weitem nicht aus. Aber ein paar umreißende Worte von der Ziellinie gesehen wären wohl angebracht. Vor allem für jene, die ich noch nicht mit FTO zugelabert / -gespammt habe.
(Ich meine im Folgenden Worte wie Spieler, Charakter, Wesen etc. geschlechts-, gender- und sonstwie-neutral. Nur so am Rande.)
Das Spiel will, meines Erachtens nach, eine realistische reale Fantasywelt erschaffen bzw. ermöglichen, die vollständig von menschlichen Spielern und ihren Charakteren angetrieben wird. Real und realistisch sage ich hier absichtlich, denn Faerytale bietet nicht nur – neben dem chat-artigen Rollenspielfenster – eine Umgebungs-, Fähigkeits-, Gegenstands- und allgemein Kreationsanzeige im optisch minimalen Stil. Die Welt erschafft den Charakter des Spielers.
Ein Wesen – der Charakter des Spielers – wird in die simulierte Welt geboren, anstatt wie in Rollenspielsystemen und ihrem Selbstverwirklichungsdrang gängig dem Spieler freie Schöpferhand zu lassen. Der Charakter lebt ab dem Augenblick, in dem er von einem anderen Spieler geboren wird. Die Kultur des Charakters, mit welcher der Spieler umgeben ist, ist die Kultur seiner Vorfahren und somit der „Vor“-Spieler des Spielers. Die Persönlichkeit und die Möglichkeiten sind solche, die seine Familie (auch Colony im FTO-Jargon genannt) ihm bietet bzw. zulässt.

So zumindest der Gedanke. Ein wirklich mächtiger Gedanke. Ich spiele vom ersten Schrei meines Charakters als Baby all das aus, was ich glaube, dass ein Mensch es in diesem Stadium tut. Ich erfahre seine Interaktion mit der Umwelt von Kindesbeinen über die Pubertät bis wohin auch immer es mich führt. Diese Erfahrung bildet das, was ich spiele.

Zeit ist dabei gerafft in der Faerytale. Eine Woche ist ein Jahr. Ein Tag ist also grob zwei Monate. Die Statusanzeige des Menüs zeigt mir eine Tageszeit und ein Wetter an. Zeitgefühl ist – um es in die sanftesten Worte zu kleiden – schwierig und unbehaglich. Vielleicht ein guter Ansatzpunkt, um in mein Kopfzerbrechen über das Konzept einzusteigen. Das unstimmige Schwanken durch die Zeit in den einundzwanzig (heute Abend zweiundzwanzig) Jahren meines Charakters.

Wenn ein Tag zwei Monate sind, dann ist jede Minute, die vergeht ein gewaltiger Zeitraum. Niemand geht auf diese Art und Weise mit der Zeitlichkeit im Spiel um, doch eigentlich ziehen sich selbst flüssige rollenspielerische Interaktionen in einem kurzen Rahmen über innerweltliche Tage oder Wochen hin. Für die Charaktere vergehen dabei jedoch gespielt nur wenige Minuten. Das ist die Idealform. Wahrscheinlicher sind zwei Spieler aus völlig verschiedenen Zeitzonen unseres Erdballs. Wenn ich also schreie, weil ich Hunger habe, dann reagiert Papa, der in Texas sitzt und gerade tief schläft nach FTO-Zeit erst nach Monaten, selbst wenn wir es wie einen Zeitraum von Minuten oder Stunden spielen.

Was heißt das letztlich? Ist ein derart asymmetrisches Zeitverhältnis von Erzählzeit zu Erzählter Zeit, während eine nicht intuitiv begreifbare Uhr abläuft, nicht zwangsläufig zum Scheitern verurteilt? Nicht zwingend, denke ich.

Dass es zumindest funktioniert, zeigt sich für mich darin, dass Spieler intuitiv damit umzugehen lernen, ohne völlig aneinander zu scheitern. Mein Gedanke war innerhalb der Faerytale stets, dass es einen funktionalen Ablauf der Welt gibt, der schlicht und ergreifend wie in jeder anderen Simulation auch zu erledigen ist. Essen. Schlafen. Bauen. Reisen. Darüber allerdings (ich möchte sagen supervenient, aber das hilft nicht und führt zu weit) liegt eine erzählte Ebene, die sich wie Fetzen und Fäden von Leben und Geschichte durch dieses Gerüst ziehen. Sie ereignen sich nicht immer genau dann, wenn sie beschrieben werden und sind auch nicht die einzige Interaktion zwischen den Charakteren, sondern die herausstechenden Eindrücke im Bildermeer.

Soviel zumindest zu meiner Perspektive. Es gibt natürlich keinen allgemeingültigen Konsens darüber wie dieses Zeitproblem gelöst sein soll; außer dass das Gespielte und die innerweltliche Zeit nicht synchron sind. Weil sie nicht synchron sein können. Es ist keine Perspektive oder Entscheidung, sondern ein „Implementierungs“-Problem: Kein Spieler kann durchgängig und lebensecht seinen Charakter nachleben. Von mehreren Spielern gleichzeitig gar nicht zu reden. Zwei FTO-Spieler dürften etwa fünf Meinungen darüber haben wie Zeit verläuft.

Aber hier beginnen die Probleme. Einige Spieler in der Faerytale legen wert darauf akribisch jedes Detail von Alltagshandlungen zu beschreiben. Ich finde es natürlich reizend und bewunderswert, wenn ein Spieler das Verhalten bis in jede Fingerdrehung und Hautkräuselung ausführt, jedoch erschien mir dieser Realismus stets an den Klippen besagter Unvereinbarkeit von Weltzeit zu zerschellen. Es macht die Welt und ihre Gäste nicht realistischer, sondern zeigt verzerrte Puppen auf einer Bühne, die für einen komprimierten Zeitraum übertrieben herumzappeln, um dann wieder lange still zu stehen.

Andere Spieler bzw. ihre Charaktere in FTO erschienen mir allgemein sehr still und passiv. Ich habe einige getroffen, die nur gesprochen bzw. gespielt haben, wenn sie direkt angesprochen / gespielt wurden und ansonsten einen arbeitsamen Hintergrund der rollenspielernden Population bildeten. Ich kann nicht recht etwas zu diesen Geschöpfen sagen – Ich kann mich bestenfalls fragen, was genau ihnen wohl an einem geschriebenen Rollenspiel Freude bereitet hat, in dem sie nicht schreiben. Ich schätze jede Band braucht Bassisten. Keine Beleidigungen beabsichtigt. Ich liebe Bassisten; deutlich mehr als übervirtuose Solisten.

Realismus, dieser verzwickte Wunsch, der sich zwar simulieren lässt wie es in der Faerytale geschieht, jedoch trotz allem in meinen Augen von diversen Spielern verwechselt wird. Die Simulation von Realität ist noch nicht die Realität bzw. eine Realität.

Auf eine breite Bevölkerungsschicht, die in etwa so spielt wie es ihr angemessen erscheint oder auf welche Art es die eigenen rollenspielerischen Fähigkeiten zulassen, kamen – soweit mein Eindruck – wenige minutiöse Planer. Detailliertes Studieren von Kinderpsychologie, Entwicklungspsychologie, Kulturwissenschaften, Linguistik. Pläne, Tabelle, Ansprüche.

Ich könnte mich jetzt darüber ereifern wie erfolgversprechend ich solche Bemühungen erachte. Im Falle von Sprachwissenschaften könnte ich mich dazu äußern, warum es ein diachrones Gemetzel ist, wenn Menschen mit zu viel Zeit sich Spracherwerb und -entwicklung anhand von Wikipedia und co. anlesen und es „anwenden“. Aber wer wäre ich, wenn ich vollständige Informationen liefern würde.

Stattdessen ein einfacher Gedanke: In einer Welt voller semi-authentischer Säuglinge, Kinder und Menschen, die nach mehr oder minder bestem Gewissen und eigenem Gutdünken das Erwachsen eines Menschen und seiner Kultur rollenspielern – wer wirkt realistischer? Das wissenschaftlich gestützte und durchgeplante Wesen, das mit der Menge wenig gemein hat – Oder der halbgare Rollenspieler unter halbgaren Rollenspielern? Realismus in einer Simulation ist, so zumindest meine Meinung, nicht, was in unserer Welt realistisch ist, sondern was in der simulierten Welt realistisch ist.

Aber letzten Endes: Alles ist realistisch, solange die Charaktere sich bei aller Gebundenheit in die Welt und Kultur, so verhalten können wie sie wollen. Wer hindert den Troll-Spieler, der bereits Cape tragend aus seiner Mutter herausgleitet und zuallererst beschreibt, wie er Richtung Planet Obnoxious aufbricht?.. Okay GMs. Aber was, wenn die eine „Kein-Eingriff“-Politik haben? Genau. Dann muss die Welt diesen ganzen inkohärenten Irrsinn einfach ertragen und jeder Spieler seinen Charakter für sich damit zurechtkommen lassen. Religion ist da ein ausgezeichnetes Erklärungsmodell, habe ich schon früh in FTO gelernt. Meine böse Zunge behauptet hierbei jedoch, dass gerade aus dem glaubwürdigen Umgang mit all dieser Unvereinbarkeit das berauschende Spektrum an völlig kaputten und gestörten Charakteren herauskommt, das die Faerytale für mich so verlassenswert macht.

Was Faerytale Online erschafft, ist nicht mehr eine Realität, die behandelt werden kann, als würden die Regeln der unseren für sie gelten. Die Realität der Faerytale ist an unserer gemessen weder real, noch nachvollziehbar oder glaubhaft. Um – in meinem Augen – gesund zu wirken, müsste diese Realität von Charakteren genommen werden als wäre sie eine Selbstverständlichkeit. Die Leiter heraussteigen und sie dann in den Abgrund schmeißen, um auf dem Dach der Welt zu stehen als wäre man immer dort gewesesn. Die Wirklichkeit nun einmal, natürlich in all ihrer Seltsamkeit und voll von Befremdlichkeiten und Unheimlichem. Jedoch darin alleinstehend und nicht befremdlich in Relation zur Realität der Spieler.

Der Grund für mein Desinteresse und dafür, dem Spiel den Rücken zu kehren, ist genau dies: Eine Welt ist für mich nicht spielenswert, wenn ich sie als abgeschlossene Realität wahrnehmen soll und will, die jedoch in meinen Augen stets von Ausbrüchen unserer eigenen Wirklichkeit bombardiert wird, ohne sich dagegen wehren zu können.

Aber vielleicht ist auch das nur mein Unvermögen die Faerytale als Ganzes zu nehmen.

Abschließend bleibt mir zu sagen: Das halbe Jahr und die einundzwanzig Jahre meines Charakters waren ein spannender Ritt, der mich bis vor kurzem nie wirklich gelangweilt und stellenweise sogar durchaus gefesselt hat. Ich ärgere mich kein Stück dem Rollenspiel meine Zeit geopfert zu haben.

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